Sicarius

1..2..3..FIGHT!

Angeregt durch einen Kommentar zu meinem GRID-Kurzeindruck, will ich mir heute einmal ein uraltes Argument der Konsolenliebhaber genauer anschauen. Und zwar behaupten diese oft, dass eine Konsole viel billiger wäre als ein gleichwertiger PC. Aber stimmt das überhaupt? Oder ist der Vergleich überhaupt nicht möglich und die ganze Sache ist einfach nur eine Milchmädchenrechnung damit sich die Konsoleros gut fühlen? Ich weiß es momentan nicht, aber mein Browser ist bereits geöffnet und ich werde nun versuchen durch harte Recherche zu einem Ergebnis zu gelangen.

Die Ausgangssituation ist dabei wie folgt: Ich möchte Race Driver: GRID spiele, brauche aber dazu entweder eine brandneue Xbox360 oder ich muss meinen PC so aufrüsten um darauf dann GRID mit der gleichen Qualität und Auflösung flüssig spielen zu können. Die Auflösung beträgt bei der Konsole 720p (1280×720) und am PC dementsprechend 16:10 (1280×800). Auf dem PC sind alle Regler im Grafikmenü auf den höchsten Einstellungen. Zusätzlich gehe ich davon aus, dass in meinem Haushalt bereits die Grundausstattung vorhanden ist. Sprich ich besitze einen passenden Fernseher und mein PC besitzt auch bereits die entsprechenden Core-Komponenten wie Monitor, Laufwerke und Festplatten.

Selbstverständlich ist hier bereits der erste Angriffspunkt für alle Pro-Konsoleros, die gleich wieder meckern werden „Laufwerke, Gehäuse blablabla muss man dazu rechnen!“. Nein, muss man nicht! Bereits im Dezember 2004 hatten 64% aller Haushalte einen PC und man kann stark davon ausgehen, dass dieser Wert in den letzten vier Jahren stark auf die 100% zugegangen ist. Dank der Offensiven von Media Markt & Co. ist die Ausstattung dieser PCs deshalb gut als Ausgangssituation geeignet, vor allem da es wirklich nur um die grundlegendsten aller Komponenten geht – und darunter fällt ein billiges DVD-Laufwerk genauso wie eine billige 20GB Festplatte. Außerdem rechne ich dafür auch nicht den Fernseher mit, obwohl ein Xbox360-fähiger Fernseher wohl nicht so eine weite Verbreitung hat wie ein normaler PC.

Kommen wir aber nun zur Sache: Eine Microsoft Xbox360 Core besitzt einen Xenon TriCore-Prozessor mit 3.2Ghz pro Kern, 512MB 700Mhz GDDR3 RAM und eine Grafikkarte von ATi mit dem Codenamen Xenos. Und da fangen die Vergleichsprobleme schon an. Alle drei Komponenten gibt es so nicht einmal im Ansatz für den PC. Besonders die Grafikkarte ist sehr schwer zu vergleichen da sie wahnsinnig schnellen eDRAM besitzt, SM3.0+ benutzt und sogar begrenzte DirectX10-Kompatibilität besitzt. Aber auch die CPU mit ihrer theoretischen Spitzenleistung von gigantischen 115,2 GFLOPS (ein Intel Core 2 Duo E8500 mit 3,2Ghz kommt auf ~16), dank ihrer Hyper-Threading-ähnlichen Technologie und des speziellen Aufbaus der gesamten Hardware, ist so einfach nicht in einem PC-Gehäuse vorhanden (oder gar möglich).

Somit ist das Runterbrechen auf die einzelnen Komponenten nicht machbar und ich muss mich wirklich einfach auf die Gesamtleistung konzentrieren: GRID ist bei 1280×720 in höchster Detailstufe von Haus aus auf der Xbox360 flüssig spielbar. Dementsprechend ist die Rechnung bei der Konsole:

1x Microsoft Xbox360 Core für 269,99 Euro (UVP)
1x Race Driver: GRID für 59,90 Euro (UVP)

Mehr braucht der Konsolenspieler erst einmal nicht womit sich die Gesamtkosten auf 329,89 Euro belaufen.

Kommen wir nun also zum PC. Dort müssen wir folgende Komponenten aufrüsten um ihn stark genug für GRID zu machen: Mainboard, CPU, RAM und Grafikkarte – die Soundkarte entfällt, da Onboardsound mit dem Mainboard kommt. Basierend auf dem GameStar Technik-Check müssen diese im Bereich Intel Core 2 Duo E6600 bzw. Athlon 64 X2 6000+, Radeon 2×00-Serie bzw. GeForce 8×00 und 2GB RAM liegen. Bei der Auswahl habe ich selbstverständlich schon auf einen gewissen Qualitätsstandard geachtet und alle angegebenen Preise basieren auf den Angaben von Mindfactory (aufgerundet).

1x Intel Core 2 Duo E8400 Boxed 133 Euro
1x Gigabyte EP35-DS3 79 Euro
1x Powercolor Radeon HD3850 (512MB) 95 Euro
1x OCZ 2x1024MB Kit DDR2 800Mhz CL4 35 Euro
1x Race Driver: GRID 45 Euro

Das macht insgesamt 387 Euro. Hätte ich eine AMD-CPU genommen, wäre ich sogar nur bei 334 Euro, aber im Sinne der Zukunftssicherheit habe ich mich dann doch für ein Intel-System entschieden. Mit einem so ausgestattenen PC sollte laut diversen Benchmarks das Spiel auf jeden Fall in gleicher Qualität und Auflösung wie bei der Xbox360-Fassung spielbar flüssig laufen. Zieht man mein persönliches System als Vergleich heran, bei dem ja im Prinzip nur 2GB mehr RAM und eine 3870X2 drinstecken, dann dürfte dies auch stimmen.

Fairerweise rechne ich allerdings noch 24 Euro für ein Logitech Rumblepad 2 hinzu, denn mit Tastatur ist GRID einfach unspielbar in meinen Augen. Damit sind wir bei 411 Euro auf Seiten des PCs. Noch einmal zusammengefasst bedeutet dies:

Xbox360: 329,89 Euro
Personal Computer: 411,00 Euro

Somit wäre der Kauf einer Xbox360 in unserem Test 81 Euro günstiger.

Also haben die Konsoleros Recht und wir müssen jetzt alle mit gesengtem Haupt das Lager wechseln? Mitnichten, denn die ganze Sache ist eine billige Milchmädchenrechnung – ohne jetzt behaupten zu wollen, dass Milchmädchen nicht rechnen können.

Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass der Unterschied nur 81 Euro beträgt, gilt es auch noch in die Zukunft zu blicken. Allein schon der kostenlose Multiplayer auf dem PC, für den auf der Konsole dann auch noch einmal 60 Euro pro Jahr anfallen, ist ein wichtiger zu beachtender Punkt. Dann kommt noch hinzu, dass Xbox360-Spiele im Durchschnitt 20-25% teurer sind als PC-Spiele und selbst nach Monaten nicht im Preis fallen. Weiter geht es damit, dass der PC auch als Arbeitsgerät dient und noch viel mehr Möglichkeiten bietet durch kostenlose Spiele und von Nutzern erstelltem Content in Form von Mods & Co. Außerdem kann bei Bedarf der PC aufgerüstet werden obwohl er bereits jetzt genug Power hat um Titel grafisch besser darzustellen als die Xbox360.

Auf der Gegenseite plagen sich Xboxler nicht mit Treiberproblemen, Installationen und sonstigem Kram herum, sondern können in den meisten Fällen einfach einlegen und sofort losspielen. Wobei selbst dieses Argument langsam aber sicher entkräftet wird. So kämpfte die Konsole schon bei Mass Effect mit Framerateeinbrüchen und auch GRID scheint es mit sekundenlangen Grafiklags nicht besser zu gehen. Da kann der PCler wenigstens noch versuchen irgendwie das Problem zu beheben. Der Konsolero ist hingegen vollständig auf den Hersteller angewiesen und auf die Hoffnung, dass er sich in einem Patch erbarmt dem Kunden zu helfen. Dafür ist die Versorgung mit offiziellen Zusatzinhalten wieder wesentlich besser – wenn auch kostenpflichtig.

Was bleibt also zusammenfassend zu sagen? Das Argument der PC wäre so viel teurer und sowieso generell einfach scheiße und man solle sich lieber eine Konsole kaufen, ist purer Unsinn. Punkt. Wer dieses Argument vorbringt hat schlicht und einfach keine Ahnung. Diejenigen aber, die ernsthaft darüber grübeln welche Plattform sie hauptsächlich nutzen möchten, die müssen erstens langfristiger denken und zweitens ergründen warum sie welche Plattform überhaupt haben möchten – oder einfach Multiplattform gehen und die Vor- und Nachteile beider Welten erleben. Aber wir wissen natürlich alle, dass der PC die bessere Spieleplattform ist ;).

Und damit hoffe ich, dass dieser Eintrag einen Sinn ergeben hat, ich meinen Konsolenhass gut genug zurückhalten konnte und mit dem „Experiment“ eine fundierte Argumentationsgrundlage für uns Leid geplagte PC-Spieler gegen die bösen Konsoleros geschaffen habe.

PS: Gestern Abend haben Rondrer, JakillSlavik und ich die Folge 0 des UCF Podcasts aufgenommen. Wer also schon immer mal unsere Stimmen hören wollte oder so richtig auf Hörschäden steht, der sollte in diesem Thread vorbeischauen und sich die Datei herunterladen! Feedback ist selbstverständlich sehr willkommen! Am Montag werde ich aber wohl genauer auf die Sache eingehen inklusive einer kleinen Analyse und einem Ausblick in die Zukunft. Schließlich war die Folge 0 sehr weit von der Perfektion entfernt ;).

26 Kommentare

ENDLICH hat das mal jemand sinnvoll verglichen. Bei der Xbox müsste man aber genausogut die Anschlusskabel mitrechnen, wie umgekehrt beim PC auch. Ich wette, je genauer so eine Vergleichsrechnung würde, umso weniger nimmt sich die XBox360 im Bezug zum PC.

„Auf der Gegenseite plagen sich Xboxler nicht mit Treiberproblemen, Installationen und sonstigem Kram herum“

Selbst vor Installationen bleiben die Konsoleros nichtmehr verschont. Viele aktuelle Titel benötigen ne Installation. Was bei gerade mal 20GB bei der „standard“ 360 schon sehr doof is.

Hm grad was gesehen.. Die verkaufen doch tatsächlich ne 20GB externe festplatte für 80?… Das nenn ich mal extreme Abzocke. Für das Geld bekommst du ne normale externe mit 500GB

Auf der Xbox sind Installationen schon noch seltener. Klar sie sind auch im kommen abe rim Vergleich zur PS3, wo dank des unterirdisch langsamen Blueray Laufwerks alles installiert werden muss, habens die xboxler noch gut.

Aber hast schon recht, dass ist mittlerweile auch ein Faktor geworden – vor allem ein teurer mit den schwachsinnigen Preisen.

Also Jungs, da ich schon länger mit dem Gedanken spiele, mir eine Konsole anzuschaffen (X360), kann ich ausnahmsweise mal auf Niveau mitreden ;).

Vorweg: ich liebe den PC. Und ihr wisst alle, dass ich mir alle 2-4 Jahre für mehrere Tausend Euro ne neue Kiste hole.. ich bin also wohl eher ein PC-Fanboy…Trotzdem werd ich mal objektiv sein, oder es versuchen.

Und da fallen mir erstma einige Fehler in deiner Argumentation auf, Sic.

1) du kannst UVP’s nicht mit Geizhals-Preisen (Mindfactory) vergleich. Gibst du das Core-System bei Geizhals ein, kommst du auf 247?. (immerhin 22? weniger)
2) Bei der X360 brauch man grundsätzlich keine HDD, nur wenn man von Achievements gebrauch machen will (gibts auf PC ja auch nicht) und sich Demos laden will (Geschmackssache, Sic, du lädst dir ja aufm PC ja auch keine Demos runter). Folglich wäre schon das X360 Arcade System völlig ausreichend und das kostet wiederum nur 195 € (also minus 74 €)
3) X360 Spiele werden sehr wohl billiger. Wie gesagt bin ich seit einiger Zeit am recherchieren und viele interessante Top Titel kosten nur noch 20-30 €. Evtl. dauert die Zeit bis zum Budget Preis etwas länger, aber sie fallen dennoch. Von daher kann das Argument so nich stehen gelassen werden.
4) @ Ron: wie aus Punkt 2 schon ersichtlich müssen Spiele auf der X360 NICHT installiert werden. Das betrifft nur die PS3.

Zusammenfassend haben wir also folgende Rechnung:

– X360 (195?) + Grid (60?) = 255?
– PC System, s.o. = 411?

Ersparnis Konsole: 156?. Ein ganzer Batzen Geld wie ich finde. Zudem könnte man noch erwähnen, dass im dritten Quartal aller Wahrscheinlichkeit eine X360 zum selben Preis mit Blu-Ray Laufwerk kommt. Da das aber noch nich der Fall ist, soll das an dieser Stelle ignoriert sein.

Nein, ich bin kein Konsolen-FanBoy. Aber eine Konsole ist wohl wirklich günstiger, wenn man auf die (begrenzt sinnvollen) höheren Ausstattungsversionen (Core, Elite) verzichten kann.

Dass man mit dem PC ins Internet kann und sich schön arbeiten lässt ist definitiv richtig. Aber du sagst es ja selbst: es steht wohl schon in jedem Haushalt ein PC, womit man den Vergleich tatsächlich nur auf die Kernkomponenten (CPU; GPU; RAM, Mobo) beschränken lässt. Es geht ja um die Frage: was bringt mir eine Konsole bzw. die besseren Komponenten zusätzlich zu der Möglichkeit bereits mit dem PC arbeiten zu können.

Zusatz:

wir dürfen überdies nich vergessen, dass es das Core-System der X360 für 260 Euro inkl. zwei Spielen gibt (Forza 2, Viva Pinata) und zudem ein Headset, eine Fernbedienung, ein HDMI-Anschluss und ein HDMI-Kabel dabei sind.

Eurozeichen mag Bagdadsoftware nicht. Wir sind hier noch DM-Marke Zone ;). Aber jetzt zu deinem Kommentar:

1) Ich hab nicht einmal Geizhals offen gehabt. Gäbe es für die erwähnten PC-Komponenten noch UVPs, hätte ich die auch als Vergleich herangezogen. Zum kleinen Ausgleich habe ich die Preise bei Mindfactory (was ja sowieso einer der teureren Shops ist) nach oben gerundet.

2) Man braucht für die Achievements eine HDD? Das ist mir auch neu. Ansonsten habe ich die Core genommen weil sie eben das Mittelding zwischen der absolut gestrippten Arcade und dem Rundumsorglospaket Elite ist. Wie auch beim PC begründe ich das mit der Zukunftssicherheit – eben auch weil ja noch mehr als nur die HDD dabei ist.

Zusatz: Die Cores die ich mir angeschaut habe hatten alle keine Spiele dabei – und das war auch absicht sonst wär das Experiment gleich flöten gegangen.

3) War vielleicht eine ungeschickte Forumlierung von mir aber es dauert wirklich teilweise ewig bis ein Konsolenspiel im Preis fällt.

4) Da ist auch Microsoft zu loben weil die ganz klar sagen: HDD darf keine Vorraussetzung sein. Das finde ich auch gut so. Ist aber schon gelockert worden: MMOs dürfen eine HDD benötigen.

Ansonsten habe ich ja schon gesagt das es eben auf die eigenen Bedürfnisse ankommt und man vor allem langfristig schauen muss. Im Prinzip müsste man eine Rechnung über sagen wir zwei Jahre machen. Und dann schauen wie sich die „versteckten“ Mehrkosten auf der Konsole gegenüber einer zweiten Aufrüstaktion niederschlagen aber selbst das ist eigentlich nicht richtig. Man kann es drehen wie man will, es geht einfach nicht wirklich zufriedenstellend meiner Meinung nach.

156 Öcken sind aber nicht die Preise, die die Konsoleros immer um sich werfen (siehe im Forum wo er was von 1500 mehr gelabbert hat). Und das war ja hauptsächlich der Hauptgrund für mein Experiment. Und auch wenn du auf die doppelte Differenz kommst, das Ergebnis bleibt das selbe und meine Recherche war korrekt :D.

„es geht um die Bedürfnisse“ -> natürlich, aber wie gesagt: die meisten hab doch sowieso einen PC zu hause stehen. Es geht nur um die Frage, was ist „besser“ oder „günstiger“ zum Spielen?

1) Mindfactory ist einer der billigsten Shops zur Zeit. Sie schwanken zwar generell. Aber im Moment (siehe Geizhals) sind sie bei den von dir aufgeführten Komponenten mit der günstigste Anbieter.

UVPs von PC-Komponenten sind deutlich höher als die Händlerpreise. Ich hab zwar keine handfesten Daten, aber ich bin mir sicher: durch den harten Konkurrenzkampf und den enormen Preisverfall wäre der Preisvergleich mit UVPs deutlich drastischer ausgefallen.

2) Du sollst ja nicht das „Mittelding“ nehmen, sondern das, was man für den Vergleich am ehesten gebraucht. Und da es aufm PC keine Achievements gibt und Demos (auch bei dir) selten Verwendung finden, trifft die Arcade Version am ehesten zu.

Und zur Core mit den Spielen: Das ist eigentlich DIE version, die man sich normalerweise kauft. War schon immer so, dass Konsolen mit Spielen verkauft wurden. Das darfst du nicht ignorieren, nur weil dann der Vergleich flöten gehen würde. Darin liegt halt einfach ein Vorteil von der X360 (die Spiele sind zudem sehr gut!). Und der HDMI-Anschluss ist wohl wirklich ein bestechender Vorteil gegenüber der o.g. GPU.

Und zur Zukunftssicherheit: die ist weder mit den PC-Komponenten gegeben, noch mit der Konsole.. nach einigen Jahren kannste beides erneuern.

3) Darüber kann man sicher diskutieren. Du bist eher einer, der ja sofort alles kauft. Ich eher einer, der auch warten kann. Auf jeden Fall sind die Spiele, für die ich mich interessiere (ca. 10 Stück) alle schon deutlich im Preis gesenkt. Das ist für mich ein stechender Beweis.

Das, was Konsoleros zum Preis sagen is mir schnuppe. Wichtig ist ein objektiver Vergleich. Und doch: da haste wirklich etwas geschlampt… ;)
wodurch auch das Ergebnis nich dasselbe bleibt.

Was mich am meisten irritiert: Warum redet ihr die ganze Zeit von der Core? Die gibt es offiziell garnichtmehr, und wenn die ein shop noch hat sind das nur Restbestände. Für das gleiche geld bekommt man ne Premium, die wenigstens ne Festplatte hat und die besagten 2 spiele.

Ok mit den Installationen hab ich PS3 und xbox360 einfach in einen Topf geworfen hat mich halt nie wirklich interessiert ;)
Aber trotzdem würd ich auf ne Festplatte nicht verzichten wollen. Ok man kann seine Spiele auch ohne spielen aber vieles anderes geht nicht:
– Multiplayer in manchen Spielen (den grund dafür hab ich allerdings nicht gefunden)
– XBLA, klar kann man die Spiele auch auf die Memory-card oder was das is packen, aber üppig platz is da nicht…
– xbox1 spiele brauchen die Fesplatte: das wär für mich schon ein wichtiger grund, denn die bekommt man günstig und da is ja auch einiges interessantes dabei
– gibt übrigens wirklich ein Spiel das ne Festplatte vorraussetzt :D Footbal Manager 2006.. Und wos eins gibt, können auch noch mehr herkommen ;)

Und wegen den billiger-werdenen Spielen: Also ich hab mal bei Okaysoft geschaut und ich hab beim kurzen überfliegenwenige kaum Spiele unter 50? gesehen… Und die, die unter 40? lagen waren entweder: Addons, classics, oder irgend ein Rotz, den eh keiner Spielen will.
(einzige ausnahme war DIRT)

achja, auch wenn das hier anders klingt:
Wenn ich nicht so unfassbar knapp bei Kasse wär, wär ne xbox360 durchaus ne Überlegung wert. Hat definitiv seine positiven Seiten (die ja schon aufgezählt wurden)

@ ron

das paket von dem ich rede besteht aus der premium, war mein formulierungsfehler. die core läuft tatsächlich aus. es geht also um die frage arcade vs. premium (normale x360)

die vorteile einer festplatte für die x360 liegen auf der hand, ohne zweifel. ich würde mir auch keine arcade kaufen. es geht aber darum was besser für den vergleich mit dem pc geeignet ist. und da sehe ich die arcade angebrachter.

und noch was:

auch wenn ich damals auch mit okaysoft angefangen hab… da kauft man keine spiele mehr, wenn man geld sparen will. die preise über geizhals sind teilweise enorm !!! günstiger.

Kein Widerspruch von meiner Seite zum letzten Satz. Vor allem wer Budgetsachen will sollte Geizhals oder zumindest Amazon aufsuchen.

Das ich aber natürlich OkaySoft weiter treu bleibe, versteht sich von selbst. Jedoch liegt das an meinen „abnormalen“ Anforderungen weshalb man mir eigentlich sowieso bei dem Thema niemand zu hören sollte, der etwas Verstand hat :).

Ansonsten wüsst ich gerade nicht was ich noch dazu schreiben sollte ohne mich zu wiederholen. Neue Argumente hab ich derzeit nicht – schon allein weil du prinzipiell natürlich schon recht hast Azz aber ich trotzdem kein großes Geschlampe in meinem Eintrag sehe – nur Zahlenschiebereien auf beiden Seiten die am Endergebnis nichts ändern: Man darf sich vom – im Extremfall (gehäuse, laufwerke die zwei spiele, die bei der premium dabei sind etc) – bis zu 350? billigeren Preis der Konsole nicht blenden lassen sondern wirklich langfristiger und auf seine Bedürfnisse abgestimmt denken. Und so extrem wie alle tun ist der Preisunterschied auf jeden Fall nicht – schon allein wegen dem grundlegenden Mehrwert des PCs als Arbeitsgerät – das selbst die Konsoleros ausgiebig nutzen! Mit in jedem Forum posten „Kauf Konsole weil Computer 10mal so teuer und scheiße“ ist es einfach nicht getan. Und leider liest man das immer wieder.

(Und wenn ich mir den Kommentar jetzt wieder so anschau bin ich doch ein Weichei, dass sich versucht zwischen beiden Stühlen aufzuhalten. Ob ich mir das jemals abgewöhnen kann? Wobei es ja eigentlich auch eine ganz praktische Eigenschaft für einen Journalist ist :).)

Ich verstehe deine Argumentaton nich ganz… was is denn langfristig an einem PC besser ? Sagen wir nach 2 Jahren ?

Was den Multiplayer angeht stimm ich dir natürlich zu. Wobei man auch bedenken muss, dass auf dem PC längst nicht alle Online-Spiele kostenlos sind.

Rein technisch ist die Konsole wohl zukunftssicherer. Da laufen auch in Jahren noch die Spiele. Vielleicht ist der PC dann grafisch wieder weiter, muss aber dafür ja auch weiter aufgerüstet werden.

Die Kosten für Spiele mögen etwas teurer sein. Aber es gibt ja auch Leute, die nicht 100 Spiele vorbestellt haben, sondern ohne Probleme auf die Budget-Titel warten können (auf Wunsch veröffentliche ich meine Titel die nur noch 20-30 euro kosten).

Naja, wie gesagt: es ist wohl wirklich eine endlosdiskussion. und das letzt was ich will ist, dass du dich zwischen zweit Stühle setzt. Jedem seine Meinung.

für mich hat die X360 folgende Vorteile:

– typische Konsolenspiele (Beat em Ups, JumpnRuns etc.)
– günstiger als ein PC
– unkomplizierte und weniger fehleranfällig
– zukunftssicher durch technisch vorgegebene Rahmenbedingungen

Mods & Community Support z.B. sind langfristig am PC besser. Wenn an der Konsole die DLCs aufhören, dann hat man derzeit gelitten. Aber die PS3 macht ja auch bereits den Vorreiter von User Generated Content. Da tut sich also sicher auch noch was in den nächsten Jahren wird aber sicher nie die Größe des PCs erreichen.

Auch Preis/Leistungsmässig sehe ich ihn einfach weiter vorne weil man doch mehr Zeit davor verbringt. An die Konsole gehste, zockst 1-2 Stunden und dann haste erst einmal wieder genug von den Beat ‚em ups und Jump ’n‘ Runs. Aber am PC surfste, chatteste usw. und als Arbeitsgerät wirkt sich die Investition in die stärkere CPU, den RAM – und wenn das Beispiel von Adobe Schule macht auch die stärkere GPU – auch noch positiv aus.

Aber ich hab ja auch prinzipiell nichts gegen Konsolen. Zwar würde ich mir immer noch keine kaufen aber ich bin denke ich schon mittlerweile erwachsen genug geworden um das alles differenziert genug zu sehen. Sie haben schließlich durchaus ihre Vorteile. Was mich immer nur wieder aufregt ist die Beeinflußung der Konsolen auf unser liebgewonnenes PC-Gaming und eben die Fanboys mit ihren blöden Argumenten – trifft natürlich auf dich nicht zu. Deine Argumente haben selbstverständlich Hand und Fuß.

Deshalb:

für mich hat der PC folgende Vorteile:

– typische PC-Spiele (auch wenn es leider immer weniger werden)
– Bessere Grafik
– Maus & Tastaur für die bessere Präzision
– Auswahl an Steuerungsmöglichkeiten größer und auch hochwertigere Gerätschaften in den Spezialkategorien (Lenkrad, Joystick)
– Volle Kontrolle über alle Aspekte
– Modifikationsmöglichkeiten & Community
– Zukunftssicher durch Aufrüstbarkeit
– Multiplayer (MMOs und GfW-LIVE ausgeschlossen) kostenfrei
– Spieleports sind meistens hochwertiger und verfügen oft über Zusatzcontent
– Billigere Spiele am Releasetag

und allgemein folgende Nachteile:

– teurer als eine Konsole
– Billigere Spiele am Releasetag, die erst einen Patch brauchen um zu funktionieren
– Ports kommen meistens später
– fehleranfälliger
– mehr Hirn von Nöten
– keine einheitliche Plattform
– Aufrüstbarkeit
– Volle Kontrolle
– Angreifbarkeit (wobei es für die Wii glaub ich sogar schon en Virus gibt )
– Sprachchat noch in den Kinderschuhen
– Außerhalb des Indie-Bereichs etwas Innovationslosigkeit (siehe weiter unten)
– Offizieller Zusatzcontent hält sich bei Multiplattformtiteln in Grenzen (weil PCler eben nicht gerne bezahlen für sowas!)
– Kein Boom Blox
– Kein MGS

Und die Liste wäre auf beiden Seiten noch unendlich weiterführbar. Deswegen bleibe ich bei meinem Fazit: Jeder muss darüber nachdenken was er von jedem Gerät erwartet. Wobei in den meisten Fällen jedoch die Konsole eine zusätzliche Anschaffung ist (vermutlich mit entsprechendem Fernseher) im Gegensatz zum bereits vorhandenen PC. Damit bleibt auch Fakt , dass trotz der anfänglichen niedrigeren Kosten man von der Konsole vielleicht doch nicht das gewünschte P/L erhält. Um mal wieder auf meinen Spezialfall zurückzukommen: Ich kaufe mir eine Konsole schon aus dem Grund nicht, weil ich dann Spielen und Arbeiten trennen müsste. Am PC kann ich einfach beides verbinden ohne aufzustehen. Oder noch einfacher ausgedürckt: Einfach Alt+Tabben und schon ist der Walkthrough in greifbarer Nähe ;).

Apropos Fernseher – Was ist eigentlich Minimum für sone Konsole? Kann man davon ausgehen, dass alle Fernseher der letzten 15 Jahre gehen oder brauchen 360 & Co spezielle Anschlüße die über einen SCART hinausgehen? Die PS3 wird wohl einen HDMI-Anschluß vorraussetzen (wegen Blueray)?

da muss man sich keine Sorgen machen. Stinknormale AV-Ausgänge bieten alle 3 aktuelle Konsolen. Mangels HD-Unterstützung hat die Wii von vorneherein kein HDMI und die x360 Core hatte auch keinen. Der Rest aber schon ;)
Aber um BDs zu schauen braucht man natürlich nen HDMI. Es heißt übrigens bluray, nicht bluEray

ihr seid ja richtig diskussionsfreudig im moment ;)

wo du neulich schonmal drakensang erwähnt hast.. leihste mir das mal bei gelegenheit? ;)

ich dachte das kommt irgendwann im juli..

ich hab doch winxp installiert, nachdem ich tiberium wars nicht mit wine zum laufen gebracht hab (was im endeffekt aber wohl nur daran lag dass ich mir vorher mal die grafik tief im system kaputtgeschossen hab und das doch nicht so ganz repariert hatte wie ich dachte..).

über die systemanforderungen hab ich noch gar nicht nachgedacht, was will das denn haben? wird wohl wahrscheinlich mal wieder an der grafik hängen, wenn. hab so’n ati-teil.. radeon xpress 1100. 2x2GHz und 2 GB ram werden ja wohl hoffentlich reichen – oder ist das schon wieder so völlig veraltet?

Wenn ich mir die Benchmarks zur Xpress 1100 so anschau, wird sie vermutlich einmal husten und dann verzweifelt nach Mami schreien wenn sie Drakensang in die Finger bekommt. Aber derzeit sind keinerlei Systemvoraussetzungen dafür bekannt deswegen musst du einfach erst einmal abwarten.

naja, ich hab ne Xpress 1250 drin und die hat mir schon so einiges vorgehustet als ich noch win drauf hatte… Hätte nichtmal gedacht, dass Tiberium Wars damit läuft. Das Problem ist, dass das oboard chips mit shared memory sind. Und im Gegensatz zu dem was der Name (insbesondere in manchen notebook beschreibungen) vermuten lässt is die Leistung nunmal extrem weit von ner x1300 weg.
siehe z.b. -link entfernt wegen drecks spamfilter, war ne liste mit notebooks grakas im vergleich- da tümpeln unsere chips um den platz 100 herum.

Also ich sag mal: no chance. Und es liegt wirklich nur an der graka (wie eigtl immer bei notebooks).

also c&c lief sogar in relativ hoher auflösung usw. sehr flüssig.. aber ok, das ist ja nun auch schon über 1 jahr alt.

übrigens gibts drakensang grad bei amazon als special edition irgendwas im angebot für nur 2? mehr als die normale version, hab ich mir sagen lassen – falls des jemand interessiert (ich will dann die aventurienkarte haben als dankeschön für den tipp ;) ).

Limited Collector’s Edition heißt das Ding. Und ich hab die schon lange bei OkaySoft vorbestellt, weil die viel nettes Zeug enthält :).

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