Silvester haben Lysanda und ich uns wieder einen angenehmen Abend in einem eingeigelten Haus gemacht während wir auf Mitternacht und die Reaktion von Balu gewartet haben. Insgesamt war wieder etwas mehr los auf den Straßen als 2020 aber unser dicker Vierbeiner hat tatsächlich länger gebraucht, um das zu realisieren. Und selbst dann schien er eher aus Gewohnheit unter den Tisch zu verschwinden als, dass er wirklich Angst gehabt hätte. Ein paar Leckerlis später war er auch schon wieder bei uns auf der Couch. Sonst war er eher im „Wo-ist-der-nächste-Luftschutzbunker-Modus“ d.h. er wollte in den Keller flüchten. Wir haben die Nacht dann um 1 Uhr beendet, als es draußen endgültig ruhig war – bis dann von ein paar bekloppten Nachbarskindern um 6:30 Uhr nochmal direkt vor unserem Haus ein paar Knaller gezündet und wir aus dem Schlaf gerissen wurden. Trottel…
Unser Verständnis von “Spaß”
Aber zurück zum Silvesterabend: Zuerst haben wir unser neurographisches Jahresbild (Link führt zu Facebook) fertig macht. Das ist ein DIN A3-Blatt, welches wir durch Falten in 12 Zonen eingeteilt haben – für jeden Monat eine quasi. Dann haben wir zuerst in jede Zone für sich eine Zeichnung gepackt und anschließend alles gemäß den Vorgaben der Neurographik miteinander verbunden. Man sieht selbst bei mir, dass ich im Vergleich zu letztem Jahr durchaus Fortschritte gemacht habe, was diese Technik angeht. Das Ergebnis gefällt mir entsprechend besser. Bei Lysanda natürlich noch mehr aber die hat ja auch 365 Tage am Stück jeden Tag eine kleine Zeichnung gemacht. Die Idee hinter dieser Aktion ist quasi das Jahr 2022 schonmal energetisch aufs Papier zu bringen und zu harmonisieren. Keine Ahnung, ob das für 2021 tatsächlich irgendetwas gebracht hat. Etwas zusammen mit seinem Partner zu machen ist aber immer nett, insofern war es alles nur keine Zeitverschwendung. Und ein bisschen Stolz macht es mich schon ein ganzen DIN A3-Bild gezeichnet zu haben.
Danach ging es unserem Glücksglas an den Kragen. Ja, wir haben es auch 2021 wieder fleißig jede Woche gefüllt. Es ist nicht jeden Freitag leicht etwas zu finden, was ich ins Glas werfen wollen würde. Aber darum geht es ja. Zum einen sich überhaupt der positiven Seiten des Alltags bewusst zu werden und sich zum anderen etwas davon zu entfernen immer nur die großen Sachen festhalten zu wollen. Wenn man sich in der letzten Woche einfach nur über das gemeinsame (und ggf. mehrfache) Lesen im Bett gefreut hat, dann ist das halt so. Absolut nicht verwerflich.
Familientherapie
Mir gefällt aber vor allem ein Nebeneffekt des Glases auf unser Leben. Lysanda und ich hocken zwar technisch gesehen 24/7 aufeinander aber irgendwie fällt es auch unserem Haushalt zugebenermaßen schwer uns einfach mal bewusst zusammen zu setzen und zu reden – vor allem über etwas anderes als unsere Arbeit. Das wöchentliche Befüllen des Glases ist da eine willkommene Gelegenheit die Woche zu reflektieren und uns über vieles austauschen. Man glaubt gar nicht, dass einen Satz aufs Papier zu schreiben so lange brauchen kann
. Definitiv eine äußerst simple aber super Sache für die Beziehung. Können wir weiterhin nur empfehlen so ein Glücksglas.
Das gilt auch für den Rückblick dann an Silvester. Wenn wir nacheinander durch die Zettel gehen. Entziffern, was mit dem jeweiligen Satz gemeint war, uns zurückerinnern und so nochmal auf das eine oder andere Thema zu sprechen kommen. Das hat heuer so viel Zeit verschlungen, dass wir uns am Ende beeilen mussten, um bis Mitternacht mit allen 104 Zetteln durch zu sein. Aber es waren wieder nette und vor allem ergiebige Gespräche über die verschiedensten Themen, die wir dabei geführt haben. Der Zettel, der uns am längsten beschäftigt hat, war übrigens der mit dem Satz 20jähriges Jubiläum von Beim Christoph.
Ein enges Korsett?
An sich ist es nichts Neues, dass Lysanda mein Engagement für Beim Christoph hinterfragt bzw. eher das strenge Regime, das ich mir auferlege. Aber ich glaub‘ während des Schreibens des Jahresrückblicks 2021 habe ich ebenfalls seit langem mal wieder ernsthafter darüber nachgedacht, was ich eigentlich hier so treibe. Vermutlich ist er auch deshalb etwas kürzer geworden als sonst. Schließlich ziehe ich dieses exakte Format des Jahresrückblicks mittlerweile seit 2009 durch. Ja, damals habe ich noch mit der Hand gezählt!
Und ich habe mich heuer tatsächlich ein wenig gefragt, ob das wirklich noch das Richtige für mich ist.
Insofern war ich vermutlich grundsätzlich etwas empfänglicher ihren Argumenten gegenüber, als das Thema an Silvester wieder hochkam. Aber wo liegt überhaupt das Problem? Nun, nach der Umstellung von zwei Einträgen pro Woche auf nur noch einen, habe ich mir selbst auferlegt euch jeden Montag um Mitternacht einen Eintrag zu bieten, der mindestens 900 Wörter umfasst und möglichst für mindestens einen Besucher einen Mehrwert hat. Und sei es dadurch, dass ich euch Titel aus der Unterhaltungsbranche vorstelle. Meine Argumentation dahinter ist dreiteilig:
Punkt Nummer Eins ist, dass ich mich selbst am Schreiben halten möchte. Quasi die Angst, dass ich gar nichts mehr auf das Papier bringen würde, wenn ich mir keinen festen Takt auferlege. Dann gibt es eben nur noch diesen einen “richtigen” Eintrag pro Woche. Entsprechend hoch ist mein eigener Anspruch euch darin etwas zu bieten, wenn es schon nicht mehr Inhalte gibt. Nummer Drei ist es eine Regelmäßigkeit zu gewährleisten. Die Umstellung auf den Montag/Donnerstag-Mitternacht-Rhythmus fand schon 2007 auch aus eigenem Antrieb statt. Ich finde nichts nerviger als immer wieder eine Seite besuchen zu müssen und nicht zu wissen, ob ich heute endlich was Neues dort vorfinde. Dementsprechend war und ist es für mich wichtig Verlässlich zu sein. Es gibt immer montags und donnerstags hier was Neues zu sehen. Qualitativ unterschiedlich und thematisch vielleicht nicht jede Woche für jeden interessant aber der Besuch an sich war erstmal keine Enttäuschung da auf jeden Fall ein neuer Inhalt wartet.
Ausbrechen aus der Routine
Lysandas Ansatz ist nun nicht, dass ich mit dem Schreiben aufhöre und die Seite töte. Sie findet es ja durchaus ebenfalls praktisch, dass ich hier eine zentrale Anlaufstelle für interessante Informationen geschaffen habe auf die sie verlinken bzw. auch ihre eigenen Themen über mich unterbringen kann. Stattdessen findet sie einfach nur dieses Korsett komisch. Vor allem, weil ich ja so gerne betone, dass ich am Ende des Tages vor allem für mich schreibe. Also warum dann so stringent sein? Selbst, wenn ich eigentlich gerade mal keine Lust/kein “hochwertiges” Thema habe. Und obwohl ich keine Statistiken mehr habe, werdet auch ihr Besucher vermutlich nicht spannungsgeladen direkt am Montagmorgen Beim Christoph aufsuchen, sondern halt irgendwann – teilweise vermutlich sogar nur alle paar Wochen. Warum zwinge ich mich also jeden Sonntag dazu mich hinzusetzen (und nur dann!) und irgendetwas sinnvolles und mit entsprechender Länge auf das Papier zu bringen?
Warum nicht stattdessen wieder ein bisschen mehr Freigeist wie nach der Umstellung anno 2006 und/oder den Mut zu kürzeren Einträgen, wenn ich halt mal nicht so viel zu sagen habe statt auf Biegen und Brechen dann noch was zu finden/das Thema auszutreten? Das bedeutet ja nicht zwingend, dass der Montagseintrag gleich komplett wegfällt. Aber vielleicht ist er eben manchmal etwas kürzer. Früher habe ich das ja auch hinbekommen ohne schlechtes Gewissen. Und gleichzeitig gibt es vielleicht mal wieder spontan an einem anderen Tag was, weil es mir gerade eingefallen ist und es gar nicht so viel zu schreiben gibt. Lysanda hat als Beispiel angebracht, dass sie hin und wieder gerne mal ein paar interessante Bilderserien bei mir sehen wollen würde. Zum Beispiel eine Melone vor und nach dem sie Bekanntschaft mit unserem Entsafter gemacht hat. Sowas bekomme ich in einem normalen Montagseintrag faktisch derzeit nicht unter, weil es in quasi zwei Sätzen abgehandelt wäre. Aber, wenn ich vielleicht anfange mir wieder mehr Freiräume zu geben? Mir erlaube wieder spontaner und mehr 08/15-Blog zu sein (gibt’s eh so gut wie keine mehr – sind jetzt alle auf TikTok)? Ist das dann wirklich so schlimm? Sowohl für mich als auch meine Leser? Vermutlich nicht. Am Ende des Tages ist bei allem vorgetäuschten Größenwahnsinn Beim Christoph halt “nur” ein kleiner Blog und die dazugehörige Statistik nur für einen interessant: Mich – wobei selbst das offensichtlich nicht mehr wirklich stimmt. Und ich glaube diese Erkenntnis ist endlich in meinem Kopf etwas tiefer eingedrungen und hat Wurzeln gezogen.
Konsequenzen
Was heißt das nun für Beim Christoph? Die ehrliche Antwort: Keine Ahnung. Das Ganze muss sich jetzt erst einmal entwickeln. So bin ich glaube ich noch weit von der Bereitschaft entfernt tatsächlich mal einen Montagseintrag ausfallen zu lassen. Aber vielleicht höre ich doch mal schon bei 600 Wörtern auf, weil eben alles gesagt ist? Und traue mich auch mal unter der Woche ein paar Zeilen einfach so rauszuhauen? Schauen wir mal was in der Hinsicht 2022 bringt. Ziel ist es auf jeden Fall wieder mehr Spaß in die Sache reinzubringen. Heute war hingegen die Längenfrage kein Thema
(rund 1.450 Wörter).
2021 war für mich ganz klar das Jahr des Käse. Wie ich im ersten Eintrag geschrieben hatte, bestand bisher meine Palette ausschließlich aus Edamer. Mittlerweile ist es einige Monate her, dass überhaupt ein Edamer mein Haus von Innen gesehen hat. Stattdessen habe ich so viele neue Variationen entdeckt – und dabei auch mehr über meinen eigenen Geschmack gelernt. Dass ich Pfeffer nicht ausstehen kann (und entsprechende Käsesorten meide) war mir bekannt. Aber meine starke Abneigung gegen “bitter”, “herb” und “muffig” habe ich glaube ich erst jetzt so richtig entdeckt. Mit stinkendem Käse habe ich im Gegensatz zu meinem Mann allerdings kein Problem. Selbst, wenn ich den Käse auf der Skala nur auf
einsortiere, rümpft der mitunter schon die Nase. Bei
fällt er beinahe tot um. Sehr empfindliches Kerlchen aber so isst er mir wenigstens den Käse nicht weg.
Womit ich hingegen ein Problem habe sind Käseverpackungen. Was da teilweise an Unmengen an Papier, Plastik und Kram um und zwischen dem Käse liegt, geht auf keine Kuhhaut. Am seltsamsten sind Aufkleber auf der Rinde. Was soll das bitte? Als würde man die noch erkennen, wenn der Käse mal geschnitten ist. Einen musste ich vor dem Verzehr erstmal abwaschen, da von der Rinde überall was rumklebte. Was ein absoluter Mist. Hat da eigentlich schon jemand drüber nachgedacht. Was heißt denn “Kunststoffüberzug”? Richtig, Plastik. Und wer isst die Rinde, nachdem ich sie weggeschnitten habe? Irgendwelche Tiere vielleicht, die das dann wieder in der Umwelt verteilen. Ergo: Mehr Mikroplastik. Aber genug gemeckert. Kommen wir nun zum nächsten Schwung an Käsesorten, die meinen Gaumen in den letzten Monaten streifen durften.
Allgemeine Erläuterungen
Die reduzierte Ware in der Käsetheke des tegut besteht meist aus einzeln verpackten Teilstücken. Insofern sind wir abhängig davon, was tegut auf den Kassenzettel schreibt – was mitunter nicht ganz so viel ist. Somit fehlen uns beispielsweise in den meisten Fällen die genauen Herstellernamen. Für mich unterscheide ich drei Käsearten: Schnittkäse, Hartkäse (der dann zu Reibekäse wird) und Weichkäse (Schmelzkäse zählen wir hier ebenfalls dazu). Die Fußkäseskala sagt hingegen aus wie stark der Käse aus meiner Sicht riecht (von
für “gar nicht” bis zu
“stinkt durch die Kühlschranktür bis zum anderen Ende der Stadt”). Meine Bewertungsskala geht von
(Super gut) bis
(Bäh) und die Preise sind hingegen logischerweise zum einen die von tegut und zum anderen zum Zeitpunkt unseres Kaufes und ohne die Reduzierung. Kann sich in der Zwischenzeit geändert haben. Wo keine Preise stehen, haben wir sie schlicht vergessen aufzuschreiben. Die Reihenfolge ist hingegen die, in der ich den jeweiligen Käse probiert habe.
| Bebris D’Argent
Typ: Weichkäse Wie Brie aber viel cremiger und mit mehr Geschmack. |
Bio Brennnesselkäse
Typ: Schnittkäse Bewegt sich geschmacklich irgendwo zwischen Edamer und Gouda. Sieht aufgrund der Brennnesseln hübsch aus, man schmeckt sie aber überhaupt nicht. |
| President La Brique Ziegenkäse
Typ: Weichkäse Etwas herber im Geschmack als normaler Brie, dafür eine etwas weichere Konsistenz. Insgesamt okay aber nicht spektakulär. |
Bio Steinsalzkäse
Typ: Schnittkäse Trotz des Namens erscheint er mir nicht salziger als andere Käsesorten. Dafür schmeckt er irgendwie säuerlich muffig. Nicht so meins. |
| Bio Berg Rebell
Typ: Schnittkäse Irgendwie ziemlich bröselig und trocken. Ansonsten aber völlig okay – wie irgendwie alle Rebell-Käse. |
Vacherousse d’Argental
Typ: Weichkäse Sehr weich, sehr cremig, sehr lecker. Hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Camembert aber so viel besser und cremiger. |
| Bio Rübli Rebell
Typ: Schnittkäse Aufgrund des enthaltenen Karottensaftkonzentrats eine schöne orangene Farbe. Schmeckt aber absolut nicht nach Karotte, sondern hat den üblichen leichten Käsegeschmack eines Rebell-Käse. |
Bio Brie Tegut
Typ: Weichkäse Gefühlt die Hälfte davon bleibt im Papier hängen, der Rest schmeckt einfach nur bitter. Und mit Bitter habe ich es einfach nicht. |
| Le Rustique
Typ: Weichkäse Etwas muffiger im Geschmack als normaler Camembert aber immerhin schön cremig und weich. Insgesamt also okay. |
Kathis Kürbisknacker
Typ: Schnittkäse Riecht wie er schmeckt: Nach so gut wie nichts. Kein gutes Zeichen für einen Käse. Immerhin sind die Kürbiskerne ganz nett sowohl was die Optik angeht als auch das Knacken beim Essen. Trotzdem: Bleibt beim nächsten Mal im Regal liegen. |
| Caprice des Dieux
Typ: Weichkäse Im Inneren viel weicher als Camembert und hat entsprechend zumindest für mich eine angenehmere Konsistenz. Der Geschmack ist hingegen ziemlich ähnlich, leider ist er etwas muffig im Abgang. |
Rambol Nuss
Typ: Weichkäse Optisch definitiv eine coole Sache mit den Walnüssen. Geschmacklich? Merkt man die Nüsse so gut wie nicht. Stattdessen erscheint er eher wie Schmierkäse ohne die richtige Konsistenz dafür zu haben. Immerhin ist er angenehm zu kauen und die Walnüsse schön knackig. Und Action im Mund finde ich immer super. |
| Bio Taleggio
Typ: Weichkäse Ach du heiliger Bimbam! Der schmeckt als wäre er in Alkohol getränkt, was er aber lt. Wikipedia nicht sein sollte. Würde ich nicht einmal zum Kochen verwenden, weil ich das absolut nicht mag. Außerdem ist er ziemlich feucht und klebrig. Erschwerend kam noch hinzu, dass zumindest bei meinem Einkauf überall Papier auf die Rinde geklebt war und auf der vierten Alufolie. Das war aufgrund der rötlichen Färbung des Käses nicht gut zu sehen und entsprechend schwer herunter zu bekommen. Das Ding kommt mir nicht mehr ins Haus. |
Irischer Cheddar
Typ: Schnittkäse Für einen Schnittkäse hat er eine erfreulich cremige Konsistenz und ist im Geschmack leicht süßlich. Unterm Strich absolut okay. |
| Bio Landkorb Bockshornklee
Typ: Schnittkäse Schmeckt aufgrund des Bockshornklees leicht nussig (wobei ja alles entweder blumig, nussig oder nach Hühnchen schmeckt…). Ansonsten aber ein ganz normaler und angenehmer Schnittkäse ohne weitere Besonderheiten. |
Bio Monsieur Jean Bernard Käse
Typ: Weichkäse Der Käse ist so cremig, dass er sich aus der Rinde drücken lässt. Geschmacklich aber ein typischer Camembert. Vielleicht etwas milder, aber das dürfte rein von der Tagesform abhängig sein. |
| Alta Badia
Typ: Hartkäse Es steht zwar Hartkäse drauf aber gefühlt ist er nicht härter als Schnittkäse. Hat insgesamt einen angenehmen Geschmack mit einer etwas bitteren Note. |
Emmentaler
Typ: Hartkäse Schmeckt sehr herb und ist nicht besonders salzig, aber mir insgesamt etwas zu trocken (Hartkäse halt). Brauche ich nicht noch einmal. |
| Pavé d’Affinois
Typ: Weichläse Eine Art Camembert in Würfelform. Leider absolut nicht mein Geschmack. Sehr herb und sehr bitter. Der bleibt selbst mit 75%-Aufkleber im Regal liegen. |
Französischer Raclette
Typ: Schnittkäse Ich würde ihn als den “politisch korrekten” Käse bezeichnen. Solide aber total langweilig. Keine guten oder schlechten Merkmale, sondern einfach nur Käse. |
| Der Hüttenthaler
Typ: Weichkäse Irgendwie bitter im Nachgeschmack und wir haben ja schon festgestellt, dass das nicht so mein Ding ist. |
Kellergeist
Typ: Schnittkäse Ein herber Geschmack wie dieser ist für meinen Gaumen keine Wohltat. Kann man essen, muss man aber nicht. |
| Mai Gouda
Typ: Schnittkäse Ein richtig leckerer Käse ohne, dass ich es genauer beschreiben könnte wieso. Er hat einfach einen super angenehmen Geschmack. |
Bio Bärlauch Rebell
Typ: Schnittkäse Es sind nur 0,2% Bärlauch enthalten, was ihm einen leichten aber nicht unangenehmen Geschmack gibt. Ansonsten wieder ein normaler Rebell und von denen bin ich mittlerweile ein absoluter Fan muss ich sagen. |
| Rougette Landkäse
Typ: Weichläse Der beste Camembert, den ich bislang gegessen habe. Unglaublich lecker und cremig im Mund. Will mehr haben!!!!111 |
Ziegenkäse
Typ: Schnittkäse Ja, die Auszeichnung bei tegut war nicht wirklich hilfreich. Keine Ahnung von wem dieser Ziegenkäse ist. Ist ja nicht so, als gäbe es nicht hunderte von Varianten. Insofern hilft euch mein Eindruck vermutlich nicht wirklich weiter. Aber der Vollständigkeit halber: Dieser Ziegenkäse hatte einen sehr milden Geschmack und eine feine, säuerliche Note. Kann man definitiv essen. |
| Berthaut Epoisses
Typ: Weichkäse Sieht aus wie ein ziemlich alter Camembert, der Geruch verstößt gegen die Genfer Konvention und geschmacklich ist er auch das aller Letzte. Hinzu kommt noch, dass er sehr viel Verpackung dabei hat. Vermutlich, um den Geruch im Laden zu unterdrücken. Er war in eine Holzbox gelegt, dann in eine Plastiktüte eingepackt, an der Schnittkante war ebenfalls nochmal Plastik und untendrunter nochmal etwas Papier/Plastik. Was für eine Umweltverschmutzung für so ein Stück ekligen Käse… |
Bio Landana Möhrenkäse
Typ: Schnittkäse Hat aufgrund der Möhren eine leicht süßliche Note aber ansonsten ein 08/15-Schnittkäse. Nervig ist, dass er einen Kunststoffüberzug hat. Da musste ich extrem viel wegschneiden bis der blöde Plastikgeschmack endlich weg war. |
| Munster
Typ: Weichkäse Die Verpackung redet von einem sehr intensiven Geschmack. Eine Versprechung, die aus meiner Sicht nicht eingehalten wird. Tatsächlich halte ich ihn für einen ziemlich durchschnittlichen Käse, der außen etwas klebrig ist. Lecker, aber keine erwähnenswerte oder gar außergewöhnliche Note. |
Swizzrocker
Typ: Hartkäse Sehr bröslige Angelegenheit und der Geschmack eher durchschnittlich aus meiner Sicht. Ich würde es als “angenehmer als Parmesan” bezeichnen aber ansonsten weder was besonderes noch auffälliges an diesem Stück. |
Und damit kennt ihr nun meine Meinung zu 30 weiteren Käsesorten. Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Zum Verfassungszeitpunkt umfasst unsere Liste immer noch 25 bereits beschriebene Sorten – mit ungezählten Weiteren, die noch im Gefrierschrank darauf warten verzehrt zu werden. Aber von denen erzähle ich euch dann ein andermal.
Die Hoffnung, dass in 2021 die Welt wieder etwas normaler wird, hat sich offensichtlich nicht erfüllt. Doof aber kann man jetzt auch nicht mehr ändern. Doch wie heißt es so schön? Neues Jahr, neues Glück. In diesem Sinne:
Das Team von Beim Christoph wünscht euch ein frohes und erfolgreiches Jahr 2022!
Nehmen wir uns einfach einen Teller Sauerkraut, damit uns das Geld nicht ausgeht und schauen was 2022 so bringen wird. Solange es uns allen und unseren Haustieren gut geht haben wir denke ich schon die halbe Miete geschafft. Den Rest bringen wir dann auch noch mehr oder weniger erfolgreich über die Bühne, um uns dann ins Jahr 2023 zu retten.






