(Cover)

Sinn und Zweck eines Streiks ist es das Management unter Druck zu setzen und so seine Forderungen durchzubringen. Dass so ein Streik entsprechend Auswirkungen wie z.B. bei den Lokführern auf den Bahnverkehr hat, ist somit ein bewusst herbeigeführtes Übel. Und auch bei der Produktion von Star Trek-Serien hat über die Jahre der ein oder andere Streik Spuren hinterlassen (selten positive). Die Enterprise war damals davon betroffen und auch die zweite Staffel von Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert*. 1988 legten nämlich die Angehörigen der Writers Guild of America (WGA) für insgesamt 153 Tage die Arbeit nieder. Das Ergebnis ist eine Staffel, die nur 22 statt 26 Folgen hat und mit Kraft der Träume eines der schlechtesten Werke der Star-Trek-Historie für sich verbuchen kann. Ja, selbst Spock’s Gehirn sehe ich als besser an als diese völlig misslungene Clip-Show. Selbst der verantwortliche Autor, Maurice Hurley, bezeichnete sie im Buch Captain’s Logs: The Complete Trek Voyages* als “Piece of Shit”.

Aber zu Kraft der Träume kommen wir gleich noch detaillierter. Es ist schließlich die letzte Folge der Staffel. Fangen wir stattdessen ganz von vorne an. Und zwar brauchten die Produzenten aufgrund des Streiks von irgendwo her Drehbücher. Entsprechend tief wurde in den Archiven gewühlt und dabei wenig Rücksicht auf die Charaktere genommen. Wenn irgendein etabliertes Verhalten nicht passte, wurde es halt passend gemacht. Scheiß auf irgendeine Kontinuität! Nur wenige der Episoden sind tatsächlich für die neue Crew geschrieben worden. Stattdessen hat man altes Material recycelt. Darunter erneut Drehbücher, die ursprünglich für Raumschiff Enterprise geschrieben aber nie umgesetzt wurden (wie viele hatten die davon?!). Auch Zeug von Star Trek: Phase II wurde aus dem Schrank geholt und verwendet. Das ist die ursprünglich von Gene Roddenberry geplante, zweite Live-Action-Trek-Serie aus der dann Star Trek: Der Film entstand. Das sagt schon einiges über die Qualität aus… Und in genau diese Kategorie gehört die erste Folge der 2. Staffel: Das Kind, was dieses Desaster zumindest zu einem Teil erklärt aber freilich nicht entschuldigt.

Aller Anfang ist… fragwürdig

Ich hatte ja schon bei Staffel 1 erwähnt, dass es Deanna Troi vor allem zu Beginn der Serie echt nicht leicht hatte. Die Rolle der “fühlenden” Beraterin im engen Strampelanzug war ziemlich undankbar und die Schreiberlinge konnten leider nicht viel mit ihr anfangen. Und dann geben sie ihr auch noch die Hauptrolle in dieser Folge, in der sie von einem Energiewesen – ja, sagen wir es ist – vergewaltigt wird und im Ergebnis einen schnell heranwachsenden Sohn zur Welt bringt. Warum? Na, weil eine Folge nur 45 Minuten hat. Ach und, weil er wissen wollte was Menschen sind. *kopfschüttel*

Und als Hebamme an Trois Seite ist die neue an Bord: Dr. Pulaski, die von den Schreiberlingen scheinbar als die Anti-Crusher positioniert werden sollte. Quasi um “interessante” Konflikte auf das Schiff zu bringen. Herausgekommen ist eine arrogante Schnepfe, die sich gleich mal bei der halben Besatzung unbeliebt macht (inkl. Publikumsliebling Data beleidigen) und scheinbar ein Stück weit eine Hommage an McCoy sein sollte. Zumindest interpretiere ich so Sachen wie ihre Angst vor dem Transporter oder ihr schnippisches Verhalten Picard gegenüber dahingehend. Im Laufe der Staffel wird es zwar etwas besser, aber ich bin echt froh, dass sie Gates McFadden dazu überreden konnten wieder zurück zu kommen. Dabei geholfen hat wohl, dass besagter Maurice Hurley am Ende der Staffel entlassen wurde. Er war es nämlich, der McFadden ursprünglich rausgeworfen hatte. “Karma is a bitch!”, wie die Amerikaner sagen.

Es geht aufwärts!?

Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert (Promobild)

In Folge Nr. 2, Illusion oder Wirklichkeit, wird die Enterprise dann zu einer Ratte im Experimentierkäfig einer höheren Macht und ich hätte am liebsten die Blu-ray-Packung aus dem Fenster geschmissen. Schließlich bin ich hier um den Abenteuern der neuen Crew zu folgen und nicht den Restmüll von Raumschiff Enterprise zu erleben. Aber zum Glück konnte ich mich zurückhalten, denn schon mit Folge 3 gibt es endlich einen Lichtblick! Und dann auch noch einen so ein hell leuchtenden!

Die Holodeckfolge Sherlock Data Holmes hat zwar zusammen mit Zeitsprung mit Q (übrigens eine thematisch völlig falsche Übersetzung) den Großteil des Budgets der Staffel aufgefressen – was ebenfalls die Qualität der ein oder anderen Folge erklärt -, aber sie ist einfach nur fantastisch. Und vor allem ist Datas Kampf gegen Sherlock Holmes‘ Nemesis James Moriarty durch und durch Star Trek, beschäftigt sie sich doch wie Wem gehört Data ein paar Episoden später mit dem Thema “Was ist eigentlich Leben?”. Und ja, Wem gehört Data ist ebenfalls eine richtig gute und vor allem einflussreiche Folge. Entsprechend cool ist es, dass sie auf die Blu-ray die erste Schnittfassung mit ca. 15 Minuten mehr Material gepackt haben. 1-2 Szenen sind zwar zu Recht in der finalen Version rausgeflogen (dass Pulaski erneut ein Arschloch zu Data ist, hats definitiv nicht gebraucht), aber die eigentliche Gerichtsverhandlung kommt in dieser Version definitiv mehr zur Geltung und die Reden haben mehr Gewicht.

Kraft des Zeitdrucks

Unterm Strich würde ich sagen sind die Tiefen in der zweiten Staffel tatsächlich tiefer als in der ersten. Folgen wie Die Thronfolgerin oder Hotel Royal kann man getrost vergessen. Gleichzeitig sind die Highlights aber genau das: Fantastische Folgen, die die Serie und ihre Charaktere auch langfristig weitergebracht haben. Der Zuschauer erlebt mehr von der klingonischen Kultur, lernt mehr über die Freizeitaktivitäten der Crewmitglieder (Stichwort: Pokerspiel), es wird ein neues Böses etabliert (die Borg) und man merkt trotz der Unstimmigkeiten in den Drehbüchern den Schauspielern an, dass sie so langsam in ihre jeweilige Rolle hineinfinden. Außerdem hat Riker endlich seinen Bart! Das allein entschädigt schon für so einiges :smile: .

Womit wir wieder bei der letzten Folge sind: Kraft der Träume. Die Prämisse an sich ist bereits ziemlich dämlich, aber für Raumschiff Enterprise-Veteranen (leider) nicht ganz so abwegig. Und zwar hat sich Riker mit irgendwas infiziert, dass seine Nervenbahnen angreift. Er droht zu sterben (was auch sonst). Die Lösung ist – wie sich herausstellt – simpel: Der fremde Organismus reagiert auf die Gefühle seines Wirts und wird schlussendlich ausgelöscht, als Riker ganz viele negative Emotionen durchlebt. Bis es allerdings soweit ist, verbringen wir 45 Minuten mit wenigen neuen Szenen, die wiederum fast ausschließlich auf der Krankenstation stattfinden mit Deanna Troi und Dr. Pulaski in den Hauptrollen. Vermischt sind diese mit reichlich Rückblenden zu Szenen mit Commander Riker aus vorherigen Folgen der zwei Staffeln.

Eine klassische Fillerfolge quasi, wie man sie aus so manchen Serien von damals kennt. Oft begründet damit, dass das Budget für nichts anderes mehr gereicht hat/für eine andere Folge aufgespart wurde. Das war aber mitunter nicht der einzige Hintergrund für die Entstehung solcher Folgen: Sie wurden tatsächlich sogar bewusst produziert. Damals war “Binge-Watching” schließlich noch nicht erfunden und wenn man eine Folge im Fernsehen verpasst hat, hatte man Pech gehabt. Entsprechend dienten solche Clip-Shows nicht nur dazu Geld zu sparen, sondern auch Inhalte aus älteren Episoden Zuschauern in Erinnerung zu rufen bzw. ihnen zu zeigen, was die Serie sonst noch so zu bieten hat und sie so dazu zu bringen nächste Woche wieder einzuschalten.

Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert (Promobild)

Wie so oft macht diese Erkenntnis die Folge (und vergleichbare) nicht wirklich besser. Aber selbst unter den Clip-Shows ist Kraft der Träume mit das schlechteste, was ich je gesehen habe. Die zentralen Gründe dafür sind neben dem Drehbuch mal wieder beim Produktionschaos zu suchen, von dem die ersten drei Staffeln der Serie betroffen waren. Ursprünglich sollte Regisseur Rob Bowman fünf Tage für den Dreh zur Verfügung haben – was bereits auf der kürzeren Seite ist (normal waren 6-8 Tage). Tatsächlich bekam er nur drei, um alles abzudrehen. Entsprechend hektisch ging es zu, um alles in den Kasten zu bekommen und erklärt die schauspielerische “Qualität” der Folge (erneut ist die arme Marina Sirtis nicht zu beneiden). Die Clips aus den anderen Episoden wurden sogar erst im Nachgang von einer anderen Person ausgewählt. Bowman wird in Captain’s Logs: The Complete Trek Voyages* (ein wirklich sehr informatives Werk!) damit zitiert, dass er die finale Folge nie zu Gesicht bekommen hat! Was soll man da noch dazu sagen? Außer vielleicht: Einfach überspringen und direkt zur dritten Staffel übergehen. Man verpasst exakt null Komma nichts. Also außer ein paar Szenen mit Chief O’Brien, der hier überraschend viel zu tun hat.

Fazit

Es ist interessant, dass ich über die zweite Staffel mehr zu schimpfen habe als bei der ersten. Dabei ist sie im kollektiven Trekkie-Gedächtnis gefühlt die schlechtere. Hatte ich doch noch die rosarote Brille auf und/oder war einfach nur glücklich darüber endlich die Original-Crew hinter mir zu lassen? Ich denke der Grund liegt woanders. Und zwar war die erste Staffel nach den Startschwierigkeiten größtenteils einfach nur Durchschnitt. Wenige Highlights aber gleichzeitig wenig grottenschlechter Kram. Die zweite Staffel ist hingegen äußerst durchwachsen. Mit Tiefen, die wie geschrieben teilweise sehr tief sind. Und auf der anderen Seite mindestens ein halbes Dutzend Folgen, die ich zu den besten der gesamten Serie zähle. Und das macht sie vermutlich so frustrierend. Alle paar Episoden wird einem gezeigt, wie genial die neue Enterprise sein kann und dann wird man durch einen absoluten Rohrkrepierer wieder zurück in die Realität geholt.

Jetzt bleibe ich gespannt auf die dritte Staffel zurück. Das uns eins der besten Staffelfinalen ev4r erwartet, weiß ich noch. Aber der Rest? Mal schauen. Doch wie schon nach der zweiten Staffel, folgt jetzt erst einmal eine Anime-Pause. Und zwar ist vor kurzem endlich Evangelion: 3.0+1.11 Thrice Upon a Time* auf Blu-ray erschienen. Wem der unnötig komplizierte Titel nichts sagt: Es ist der Abschluss der Rebuild of Evangelion-Reihe. Und da wir die restlichen Filme zuletzt 2016 gesehen haben, “müssen” wir die vorher natürlich nochmal durchziehen, um unsere Erinnerung aufzufrischen. Wird es bei der verworrenen Geschichte irgendwas helfen? Garantiert nicht. Aber hey: Zumindest die ersten beiden waren trotzdem unterhaltsam.

PS: Die Crew Poker spielen zu lassen war übrigens eine produktionstechnische Entscheidung. Das Drehbuch sah ursprünglich vor, dass sie Data das Schwimmen beibringen. Kann ich mir durchaus als lustige Sache vorstellen. Aber allein schon Brent Spiner ein wasserfestes Ganzkörper-Makeup zu verpassen wäre eine echte Herausforderung geworden. Und obwohl sich die Autoren bewusst waren, dass Poker in einer geldlosen Gesellschaft keinen Sinn macht, haben sie sich wohl so sehr darüber amüsiert, dass sie es quasi als Insider-Witz beibehalten haben. Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt.

PPS: Bei der Folge Die Iconia Sonde dachte ich zuerst (wegen dem Aussehen und der Funktion des Portals), die Crew wäre auf Überreste des Volks aus Portal in die Vergangenheit gestoßen und war entzückt ob des Rückbezug zur ursprünglichen Serie. Leider haben die Episoden überhaupt nichts mit einander zu tun.

Sicarius

Teure Tierarztbesuche

Perfekte Frontzähne in Lyssis Unterkiefer

…und wieder knapp 900 EUR beim Tierarzt gelassen. Nein, Lyssi ist nicht zahnlos geworden. Sie hat tatsächlich immer noch perfekte Zähne und somit am Ende nur eine Zahnreinigung bekommen (trotzdem rund 400 EUR gekostet). War wahrscheinlich keine 15 Minuten in Narkose die Kleine. Abends Zuhause war sie zwar trotzdem noch ein klein wenig wackelig auf den Beinen aber im Kopf schon wieder putzmunter und hat auch gleich fleißig gefuttert nach fast 24 Stunden Zwangsabstinenz. Zur Erinnerung: Unsere mobile Tierärztin hatte Zahnstein an den hinteren Backenzähnen bemängelt, deswegen durfte sie mal wieder in die Transportbox.

War für sie sogar schon das zweite Mal in der Box in 2023 nachdem fünf Jahre lang Ruhe war in der Hinsicht. Hatte sich vermutlich damals nach dem Klinikaufenthalt geschworen, dass sie das NIE wieder mitmachen möchte :smile: . Aber im Mai hatte sie nach dem Gras fressen viel gehustet und gewürgt. Vermutlich irgendein Grashalm der schief hing oder so. Keine Ahnung, der Tierarzt konnte am Ende nichts feststellen. Mir war es dennoch lieber die 30 EUR ausgegeben zu haben, bevor doch irgendwas ist und ich mir Vorwürfe machen muss nicht reagiert zu haben. Andererseits hat die bisherige Erfahrung gezeigt, dass sie von allen unseren Vierbeinern definitiv die selbstständigste und intelligenteste ist. Sie hält sogar ihr Gewicht fast bis aufs Gramm genau bei vier Kilogramm während bei den anderen mehr Schwankungen drin sind. Jetzt gerade liegt sie mal wieder auf der Fensterbank im Obstkorb und schläft.

Der ungeplante Patient

Zwei Wochen vor dem geplanten Tierarzttermin mit Lyssi durfte Jules ran. Das war absolut nicht so geplant aber er hat seine Blutdruckwurst (=Fleischwurst vermischt mit seinem Medikament gegen Bluthochdruck) angefangen komisch zu fressen. Sah quasi so aus, als hätte er Zahnschmerzen. Da er zuletzt Anfang 2022 Zähne lassen musste, wäre es nicht weiter ungewöhnlich gewesen, dass er mal wieder fällig ist. Wie die beiden mittlerweile zahnlosen Tiger Maya und Balu hat er nämlich ebenfalls FORL. Am Ende war es aber nur ein Backenzahn, den der Tierarzt rausgeholt hat. Kostenpunkt: 500 EUR (inkl. Blutdruckmessen). Hat unser kleiner schwarz-weißer also noch etwas länger von seinem restlichen Gebiss. Sein Blutdruck war hingegen besorgniserregend hoch (>200). Allerdings hatten wir ihm seine Medikamente morgens nicht gegeben. Wussten nicht, ob wir das machen sollten oder nicht – er sollte ja schließlich nüchtern kommen. Antwort: Unbedingt geben! Werden dann entsprechend Anfang nächsten Jahres nochmal zur außerplanmäßigen Kontrolle hinfahren und nachschauen lassen, ob es wieder besser ist.

Sein Verhalten ist jedoch grundsätzlich ganz normal. Auch er liegt gerade auf einer Fensterbank – allerdings im Wohnzimmer – und saugt die Heizungswärme in sich auf. Kein Wunder, dass die Hütte nicht warm wird, wenn die Katzen die alle für sich beanspruchen! Unverantwortlich die Viecher! Lassen ihre Dosenöffner einfach erfrieren…

Kostenübersicht

Jules auf der Fensterbank

Insgesamt haben wir 2023 – sollte nicht wider Erwarten noch ein Fall im Dezember hochkommen – knapp 2.200 EUR beim stationären Tierarzt gelassen. Etwas weniger als noch 2022 (2.800 EUR). Und den größten Teil davon wieder für Dentalröntgen + Zahn-OP/Zahnreinigung. Ja, bei der nächsten Generation von Katzen in unserem Haushalt werden wir uns das mit der Tierarztversicherung definitiv nochmal genauer durch den Kopf gehen lassen. Für den aktuellen “Bestand” lohnt sich das jedoch definitiv nicht mehr. Mit einem Alter von 7 (Maya) bis 12 (Balu) Jahren plus die ganzen Vorerkrankungen sind die monatlichen Gebühren einfach viel zu hoch.

Mal schauen was 2024 bringt. Sicher ist, dass wir Pichu im ersten Halbjahr mal einpacken werden. Auch bei ihm hatte unsere mobile Tierärztin Zahnstein bemängelt und er hat im August 2022 ebenfalls das erste Mal Zähne gelassen. Wäre also ebenfalls nicht weiter verwunderlich, wenn mittlerweile die nächsten locker wären. Anzumerken ist ihm allerdings nicht. Quietschfidel wie eh und je, der kleine Windhund. Sein aktueller Aufenthaltsort? Im Schlafzimmer im Menschenbett. Formschön eingekringelt und im Land der Träume versunken.

Der alte Mann

Jetzt haben wir schon drei von fünf durch, dann gehen wir doch auch noch kurz auf die letzten beiden ein: Balu und Maya. Balu liegt derzeit auf dem Trixie Cat Tower Jorge* hier im Arbeitszimmer und schläft wie alle anderen. Ihm geht es ebenfalls sehr gut – manchmal sogar zu gut. Kann ganz schön nerven, wenn er der Meinung ist, dass das Essen leer oder ihm langweilig ist. Bevorzugt geht er dann Lysanda auf den Keks. Vermutlich, weil ihr Schreibtisch kleiner ist und sie ihn entsprechend schlechter ignorieren kann. Abends verzieht er sich hingegen gerne ins Menschenbett statt auf der Couch auf meinem Schoß zu liegen und Star Trek zu schauen.

Keine Ahnung, ob er eine Abneigung gegen Captain Picard hat oder so. Lässt sich dann zur Schlafenszeit auch nicht gerne aus dem Bett verscheuchen. Von mir ins Wohnzimmer getragen werden will er aber ebenfalls nicht, weshalb er am Ende dann meist doch widerwillig von dannen zieht. In Bezug auf sein Gewicht haben wir es übrigens ziemlich aufgegeben daran etwas zu ändern. Er ist einfach ein Kater der seine 7,5-8 Kilogramm wiegt. Das mag auf dem Papier etwas zu viel sein aber wir haben einiges versucht und es hat nichts geholfen. Es hat höchstens Jules unter Balus durch Hunger verursachte Wutanfälle gelitten. Und da Balu sowohl vom Verhalten als auch vom Blutbild her soweit gesund ist, soll er einfach seinen Lebensabend genießen und fertig – egal ob er als etwas übergewichtig gilt oder nicht.

Der junge Hüpfer

Maya will im Lesebett nicht gestört werden!

Das “Leben lassen” gilt auch für Maya, die weiter in unregelmäßigen Abständen aufgrund ihres chronischen Katzenschnupfens vor sich hin nießt und hustet. Wir hatten das letzte Mal zwar noch die kleine Hoffnung, dass der erneute Abstrich neue Erkenntnisse und Behandlungsmethoden bringt. Doch die Realität ist: Man könnte nur Antibiotika drauf schmeißen. Und selbst das bringt nur temporäre Besserung. Kaum abgesetzt, ist wieder alles beim Alten. Also quälen wir die Arme nicht damit und unterstützen sie und ihr Immunsystem stattdessen anderweitig z.B. mit etwas morgentlichem Bisolvon zum Schleimlösen. Ihr geht es auch offensichtlich ganz gut damit. Es nervt sie zwar, wenn sie mal nießen oder husten muss aber ansonsten ist sie den Rest des Tages ein Leckerli-Vernichtender-Wirbelwind, dem man absolut nicht anmerkt, dass er chronisch krank ist.

Aktuell liegt sie auf unserem neuen Hängelesebett (vom einsamen Drachen – jeden Schweizer Franken wert gewesen!) und schlummert. Das hat sie quasi sofort vollständig für sich entdeckt (alle anderen Katzen schauen es nicht mit dem Hintern an). Entsprechend mussten wir eine Decke drauflegen, um ihren unkontrollierten Ausstoß aufzufangen. Wollen uns ja zum Lesen nicht in Katzenrotze legen müssen. Und ja: Diese flauschige Decke gefällt ihr ebenfalls. Sie ist gefaltet und an (scheinbar) besonders kalten Tagen wuselt sie sich sogar selbstständig dazwischen. So viel Geld nur für eine Katzenliege ausgegeben quasi… das Schicksal von Katzenbesitzern ist manchmal schon echt tragisch :smile: .

Epilog

Und damit ihr genügend Zeit habt uns Mitleid entgegen zu bringen, beende ich jetzt diesen Eintrag. Bitte? Könnte auch daran liegen, dass am Wochenende pünktlich zu DOOMs 30. Geburtstag John Romero seine langerwartete WAD SIGIL II veröffentlicht hat und ich sie unbedingt spielen möchte? Kein Kommentar. *geht GZDOOM starten*

*hier meine übliche Tirade über Geoff Keighley einfügen*

…und mit dieser “Tradition” aus dem Weg, kommen wir zu meiner jährlichen Lobhudelei von Videospielen. Zwar werde ich (hoffentlich) im Laufe des Dezembers noch das ein oder andere spielen, aber offensichtlich hat die Menschheit als Ganzes entschieden, dass bei Videospielen bereits im November mit der jährlichen Abrechnung begonnen wird. Wer bin ich also mich zu versuchen dem zu verweigern?

Die harte Ware

Bringen wir den langweiligsten Punkt gleich hinter uns: Xbox 360, PlayStation 3, PlayStation Vita und Nintendo 3DS waren in 2023 wieder kein einziges Mal an. Es gab‘ zwar erneut Zuwachs für den Nintendo 3DS in Form einer endlich halbwegs bezahlbaren Kopie von Metroid: Samus Returns* aber das wars dann auch schon. Ich glaub‘ ab sofort erwähne ich diese Konsolen nicht mehr, es sei denn, ich zocke tatsächlich mal wieder darauf. Alles andere bringt ja niemandem was :smile: . Zum Ausgleich sah die Nintendo Switch einiges an Action – und dies nicht nur wegen den dauerpräsenten Fitnessspielen. Lysanda sitzt aktuell Montagsabends in einem Onlinekurs und da ich häufig keinen Bock habe hinter ihrem Rücken an meinem Rechner rumzumachen, verziehe ich mich auf die Couch und zocke stattdessen an der Konsole was.

Auf dem iPhone 11 lief hingegen wie gehabt hin und wieder Magic: Puzzle Quest (seit mittlerweile sechs Jahren!). Außerdem Anfang des Jahres für 1-2 Monate Mighty Doom bis die Entwickler endgültig die Free-2-Play-Fassade eingerissen und voll auf Pay-2-Progress gewechselt haben. Und zuletzt tatsächlich wieder sehr viel Tiny Tower. Ja, das ist mittlerweile 12 Jahre alt und ich habe immer noch mein erstes Hochhaus. Hab‘ über die Jahre immer mal wieder reingeschaut aber zuletzt hat NimbleBit scheinbar festgestellt, was für eine langlebige Cashcow sie da eigentlich im Katalog haben und versuchen nun diese noch weiter zu monetarisieren. Leider haben sie es aus meiner Sicht auch schon wieder übertrieben mit dem “GEBT UNS GELD IHR NUTZLOSEN USER!”, weshalb ich es ebenfalls schon wieder zur Seite gelegt habe. Ach und Kairosoft werfe ich weiterhin bei jedem Release Geld in den Rachen. Wirklich gespielt habe ich aber keinen ihrer Titel in letzter Zeit. Der Kauf ist quasi nur noch eine Art Reflex, den ich mal abstellen sollte…

Joa und den Rest der wenigen Zock-Zeit im Jahr 2023 wurde am Hauptrechner verbracht. Darunter (wenn auch weniger als gewollt) mit dem neuen Stück Hardware, das dieses Jahr seinen Weg in die Casa Lysanda gefunden hat: Die Palit GeForce RTX 4070 Ti JetStream. Mmmh? Ach ne, die HP Reverb G2 (Rev. 2) natürlich, die mir buchstäblich eine neue Dimension des Spielens eröffnet hat. Dürfte entsprechend nicht verwundern, dass der ein oder andere VR-Titel seinen Weg in die diesjährige Top 5 gefunden hat.

Der Konsum von Spielen

Ein Teil des 2023er Spieleeinkaufs

In physischer Form dürften dieses Jahr wieder um die 30-35 Spiele in meinem Haushalt gelandet sein. Ist dank der Kickstarter etwas unübersichtlich. Das “wann habe ich was erhalten?” verschwimmt dort immer ein wenig. Definitiv weiß ich, dass ich 15 Titel auf Amazon & Co. in physischer Form für PC gekauft habe (darunter – ich konnte einfach nicht widerstehen – die fette Collector’s Edition zu Baldur’s Gate III) und zwölf Titel für die Nintendo Switch im Briefkasten gelandet sind. Plus die bereits erwähnte Packung für den 3DS. Insgesamt also definitiv sehr übersichtlich geworden im Vergleich zu meinen früheren Exzessen, wo 30 Stück pro Monat nicht verwunderlich gewesen wären :smile: .

Digital sieht die Sache hingegen… etwas anders aus. Stand 1. Dezember habe ich allein auf Steam 1.815 Lizenzen in 2023 aktiviert. Okay, die Zahl umfasst sowohl Spiele, DLCs als auch Soundtracks sowie ein paar der physischen Titel. Aber dennoch: Eine beachtliche Menge. Davon sind 528 Stück tatsächlich Einkäufe auf Steam (fast doppelt so viel wie 2022…). Keine Ahnung, was mich da geritten hat (außer der VR-Euphorie). 316 Stück sind Testmuster und anderer kostenloser Kram gewesen. Ja, ich arbeite jetzt schon seit fast 3 1/2 Jahren für Co-Optimus – und es ist noch kein Ende in Sicht.

Der größte Brocken der Lizenzaktivierungen auf Steam stammt hingegen wieder aus diversen Bundles von Fanatical und Humble Bundle. Allein bei Fanatical habe ich über 80mal zugeschlagen, wenn ich mich nicht verzählt habe – und das sind nicht einmal 100% der Bundles gewesen, die sie in diesem Jahr rausgehauen haben. Ja, man kriegt heutzutage echt viel Spiel für wenig Geld. Und da sind die Freebies des Epic Games Stores und GOG noch nicht mit eingerechnet. Kein Wunder, dass die Publisher mittlerweile >70 Euro Neupreis verlangen und jedes Fitzelchen monetarisieren. Anders verdienen sie ja offensichtlich überhaupt kein Geld mehr.

Meine Top Fünf Spiele des Jahres 2023

Nun ist es aber genug mit der Statistik. Kommen wir stattdessen endlich zum interessanten Teil des heutigen Eintrags: Was waren meine Spiele des Jahres 2023? Grundsätzlich habe ich auch 2023 erfolgreich am Mantra “Ein Titel nach dem anderen” festgehalten. Die VR-Thematik war da nur eine kurzzeitige Ausnahme, wo ich sehr viel aus „muss unbedingt ausprobieren“-Interesse hin und her gesprungen bin. Auf Steam habe ich zusätzlich sogar versucht meine “sind gerade installiert”-Liste bewusst von unten zu betrachten und daran zu arbeiten. Also vornehmlich Titel gestartet, die ich schon vor langer Zeit mal angefangen aber noch nicht bis zum Ende durchgesehen hatte.

Darunter beispielsweise Waking Mars, Borderlands 2 oder Grim Dawn (nächstes Jahr kommt jetzt doch noch ein weiteres Addon). Und aktuell ziehe ich endlich mal The Incredible Adventures of Van Helsing: Final Cut durch. Aber keiner dieser Titel hat es auf die diesjährige Liste geschafft – auch, weil Grim Dawn diese Ehre schon 2017 genossen hatte. Immer noch ein fantastisches Action-Rollenspiel, das jeder gespielt haben sollte. Vor allem jeder, der von Diablo IV enttäuscht ist!

Theathrythm – Final Bar Line (Herstellerbild)

1. Theatrhythm Final Bar Line* (2023; NSWI, PS4) – ENDLICH! Nachdem Theatrhythm Dragon Quest (2015; 3DS) nie den japanischen Markt verlassen hat und Theatrhythm Final Fantasy All-Star Carnival (2016; ARC) nur in den Arkaden aufgestellt wurde, also der langersehnte Nachfolger. Zum Glück: Curtain Call sollte aus Sicht der Entwickler eigentlich der letzte Teil der Serie werden – deshalb der Name. Aber scheinbar bot die Nintendo Switch genug neue Möglichkeiten, um “Final Bar Line” zu rechtfertigen. Aber dieses Mal soll es definitiv und unwiderruflich der letzte Teil sein (deswegen der Name…)! Also vermutlich bis zur nächsten Konsolengeneration oder so. Nicht sehr konsequent die Herren Masanobu Suzui und Ichiro Hazama.

Sollte es tatsächlich für immer und ewig der letzte Teil sein, dann ist der Switch-Ableger zumindest ein würdiger Abschluss der Serie. Ja, man könnte sogar sagen, dass es ein absolut fantastisches Meisterwerk unter den Rhythmusspielen ist. Vollgepackt nicht nur mit 26 Jahren Final Fantasy, sondern noch viel mehr was Square Enix an mehr oder weniger guter Mugge im Portfolio hat. Und während das grundsätzliche Spielprinzip unverändert ist – ihr baut euch eine kleine Truppe an Helden zusammen, die durch Level unterlegt mit entweder Kampf- oder Laufmusik läuft während ihr im richtigen Takt die richtigen Tasten drücken müsst -, hat der Sprung vom Stylus zu den Joy-Cons trotzdem einige interessante (und teils herausfordernde) Neuerungen und Verbesserungen mit sich gebracht. Man merkt einfach an jeder Ecke, dass es bereits das fünfte Spiel in der Reihe ist. Sie haben das System faktisch mittlerweile perfektioniert. Von der Aufmachung über die Liederauswahl und dem Leveldesign bis hin zu jedem einzelnen Tastendruck zum Takt – es fühlt sich unglaublich genial an und macht einen Haufen Spaß. Wenn mir der rechte Zeigefinger vom vielen drücken der ZR-Taste nicht immer so schnell weh tun würde, ich würde teilweise stundenlang nichts anderes zocken wollen.

SUPERHOT VR (Herstellerbild)

2. SUPERHOT VR (2016; PCVR, PSVR, Meta) – Manchmal sind es die einfachen Sachen im Leben, die am meisten Spaß machen. Gibt es garantiert schon VR-Titel, die einem noch mehr Möglichkeiten bieten, einen noch tiefer in die Welt hineinziehen, noch mehr Bewegungsfreiheit bieten und euch in die Rolle eines ultimativen Badass schlüpfen lassen? Bestimmt. Aber SUPERHOT VR schafft es mit so wenig Aufwand euch das Gefühl zu geben Teil dieser Welt zu sein, dass es schon fast wie Magie wirkt. Ab dem ersten Moment, in dem ich (nach etwas Anfangsschwierigkeiten…) die Pistole vor mir aufhebe, mit meiner Hand ziele und den ersten Gegner erschieße, ist es einfach nur genial. Ab dann bin ich tatsächlich der Actionheld und spiele nicht nur einen. Ducke mich physisch weg, wenn die Kugeln geflogen kommen (könnte sie sogar aus der Luft picken), schmeiße mich sogar auf den (sehr realen) Fußboden in Deckung und feuere derweil zielsicher aus allen Rohren. Sieht für Lysanda und die Katzen vermutlich absolut bescheuert aus. Aber das ist mir sowas von egal. Stattdessen ergötze ich mich einfach nur an diesem wahnsinnig geilen Spielerlebnis.

(Herstellerbild)

3. Beat Saber (2018; PCVR, PSVR, PSVR2, Meta) – Wenn doch nur die offizielle Musikauswahl besser wäre oder die Communitykreationen nicht immer nur den allerhöchsten Schwierigkeitsgrad im Blick hätten, für den ich nicht gut genug bin. Ja, letzteres ist ein Problem das schon zu Guitar Hero-Zeiten existierte. Machts aber nicht besser. Im Gegenteil wird so der eigentlich fantastische Gesamteindruck des VR-Rhythmusspiels etwas getrübt. Und doch: Ich habe bislang noch kein vergleichbares Werk gefunden, das an die spielerische Qualität von Beat Saber herankommt. Es ist für Außenstehende vermutlich unverständlich wie unglaublich viel Laune und mega-anstrengend es ist mit Lichtschwertern in neon-getränkten Umgebungen im Takt verschiedenfarbige Blöcke zu zerstören. Aber das Werk von Beat Games zeigt eindrucksvoll, dass es funktioniert und stundenlang Spaß machen kann. Nicht umsonst ein VR-Pflichttitel. Wenn ich nur nicht immer so extrem dabei schwitzen würde und deshalb die Linsen beschlagen… :smile:

EVERSPACE (Herstellerbild)

4. EVERSPACE (2017; PC, XONE, Mac, PS4, NSWI) – Angetrieben von der diesjährigen Veröffentlichung des Nachfolgers (hatte ich auf Kickstarter unterstützt), habe ich mich endlich mal mit diesem Weltraumspiel aus deutschen Landen beschäftigt – und so ein nicht nur erstaunlich gutaussehendes, sondern auch spaßiges Spiel entdeckt.

Klar inspiriert von FTL: Faster Than Light, fliegt ihr darin mit eurem Schiff entweder aus der Ego- oder Third-Person-Perspektive von zufallsgeneriertem Sektor (aufgeteilt in mehrere Unterabschnitte) zu zufallsgeneriertem Sektor durch das Weltall mit einer riesigen Armee dicht auf euren Fersen. Auf eurer Reise sammelt ihr Rohstoffe, Waffen, Geld, trefft auf (wenige) Freunde für die ihr die ein oder andere Gefälligkeit erledigt und zerstört/flüchtet vor (zahlreichen) Feinde(n). Immer in der Hoffnung den sagenumwobenen 7. Sektor zu erreichen, der den Schlüssel zu eurer Vergangenheit hält. Spoiler: Trotz mittlerweile fast 30 Stunden Spielzeit habe ich es noch kein einziges Mal so weit geschafft. Aber wie es sich für einen rogue-like gehört, ist der Tod nicht das Ende der Reise, sondern nur eine Zwischenstation. Mit einem Teil der während eines Versuchs gefundenen Ressourcen könnt ihr nämlich euch und euer(e) Raumschiff(e) dauerhaft verbessern und so hoffentlich beim nächsten Versuch noch weiterkommen. Und wer wirklich mitten drin sein möchte: VR-Support ist ebenfalls vorhanden. Kein Wing Commander: Privateer oder Freelancer aber dennoch ein wirklich gelungenes Weltraumspiel in einer Zeit, in der es davon nur sehr wenige gibt. In den Nachfolger schaue ich allerdings erst rein, wenn ich endlich Sektor 7 erreicht habe :smile: .

Glass Masquerade (Herstellerbild)

5. Glass Masquerade (2016; PC, Mac, XONE, PS4, NSWI, Android) – Ich hatte ja schon bei SUPERHOT VR geschrieben, dass manchmal die einfachen Dinge den meisten Spaß bereiten. Und viel einfacher als das Zusammensetzen von Glasuhren aus Puzzleteilen geht es schon fast nicht mehr. Nicht mehr oder weniger macht ihr hier. Und obwohl ich Teil 2 dieses Jahr ebenfalls gespielt habe: Die von den Ländern der Erde inspirierten Uhren im Original gefallen mir irgendwie doch besser als die eher horror-lastigen Glasbilder im Nachfolger – außerdem ist der Schwierigkeitsgrad höher. Die chillige, teils sehr sphärische Musik. Der zufriedenstellende Klang, wenn ein Puzzleteil erfolgreich seinen Platz findet. Und die buchstäblich auf Glanz polierte, eher minimalistische Optik. Das Paket ist stimmig, entspannend und es ist gleichzeitig äußerst befriedigend, wenn man eine Uhr fertig zusammen gebaut hat. Das ist nicht sonderlich anspruchsvoll – für die meisten braucht man weniger als 10 Minuten -, aber ein wolliges Gefühl erzeugt es trotzdem.

 

Das war also meine Top Fünf des Jahres 2023. Mit Theatrhythm Final Bar Line hat es heuer sogar mal wieder ein Titel aus dem aktuellen Jahr auf die Liste geschafft. Andererseits ist das ja nicht mehr der Anspruch. Viel wichtiger ist für mich, dass ich trotz allem grundsätzlich weiterhin Lust und Spaß am Spielen habe. Und ja, auch 2023 war und ist es weiterhin mein wichtigstes Hobby. Mal schauen was 2024 bringt. Eins ist auf jeden Fall sicher: Bei zum Verfassungszeitpunkt 5.281 Titeln allein in meiner Steambibliothek geht mir zumindest der Nachschub so schnell nicht aus.

« Vorherige Seite - Nächste Seite »